Ich bin 1942 in Bremen geboren und habe nach meiner Schulzeit die Tischlerlehre absolviert. Während meiner Ausbildungszeit und danach habe ich Abendkurse der Kunstschule in Bremen besucht. Die Meisterprüfung wurde von mir in Hannover abgelegt, anschließend habe ich dann in der Werkkunstschule in Hildesheim studiert. Während meiner Tätigkeit als Innenarchitekt habe ich neben kunsthand-werklichen Arbeiten und Ausstellungen, die Malerei für mich entdeckt, mit mehreren Ausstellungen in den  letzten Jahren.

 

Ich habe mit der Airbrushtechnik in den 80er Jahren, Bilder gestaltet. Mit Comics aus Amerika bin ich groß geworden und sie haben mich nicht mehr losgelassen. Meine Bilder sind eine Hommage an diese Zeichner, Frank Fazetta, Alex Raymond, Harold Foster, Milton Canniff und alle anderen. Der Hintergrund soll an die Drucktechnik der Comics aus den 40er und 50er Jahren erinnern. Bei den Monroe Bildern ist dies umgekehrt, in dem ich die Fotos auf eine Farbe reduziert und diese dann punktiert ausgemalt habe. Bei den Impressionen stehen die bunten Boote ( als Helden ) im Kontrast zu den Ländern bzw. Städten. Deshalb ist der jeweilige Hintergrund, wie in den Comiczeichnungen, nur skizzenhaft dargestellt. Meine Reisebilder sollten aus drei "Bildern" bestehen. Eine Landestypische Blume, ein "Wahrzeichen" und die typische Landschaft als Hintergrund mit dem die Reise wiedererlebt wird.

 

Meine neue Leidenschaft sind Stillleben mit Ölfarbe auf Leinwand und als Motive Obst und Gemüse in der Größe 20 x 20 und 24 x 18 cm. Als Vorbild dienten mir die Aquarelle von Billi Showell. Der Hintergrund soll das Büttenpapier darstellen auf den die Früchte gemalt sind und  als Rahmen das Passepartout. Ich habe mich dann auf größeren Formaten weiterentwickelt und dabei Serien geschaffen um mit meiner Entwicklung weiter zukommen und nicht stehen zu bleiben.

 

Die Zeit bleibt nicht stehen, deshalb habe ich jetzt mit dem aquarellieren angefangen. Zurzeit entstehen Landschaftsbilder in verschiedenen Größen auf Büttenpapier oder Blumenbilder in kleinen Formaten auf Leinwand. Am liebsten male ich Plein Air. Es ist der Reiz, der von einem Landschaftsmotiv ausgeht und uns gerade zur Umsetzung drängt. Andererseits ist das Malen vor dem Motiv mit vielen Eindrücken verbunden, die in die Bildgestaltung einfließen. Für diese Art der Malerei habe ich mehrere Workshops und an Malreisen teilgenommen u.a. mit Claudia Kastner, Ekkehard Hofmann und Gerd Ruhland.

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© Werner Serafin